Wissen. Planen. Handeln.

Im Spannungsfeld von Gesundheitssystem und Jugendhilfe in der frühen Kindheit

Wissen


Psychische und soziale Belastungen der Eltern rund um die Schwangerschaft und nach der Geburt können die Entwicklung der Kinder nachhaltig beinträchtigen.

Die frühe Eltern-Kind-Interaktion ist ein bedeutsamer Transmissionsweg.

Wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über peripartale Risiken, Folgen für das Kind und effektive Interventionen tragen dazu bei, die Belastungen frühzeitig zu erkennen und adäquat zu helfen.

Durch geteiltes Wissen entsteht eine gemeinsame Sprache in der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Gesundheitssystem zur Förderung von Resilienz und zur Prävention von Kindeswohlgefährdung.

planen


Wirksame „Frühe Hilfen“ für belastete Familien in Schwangerschaft und nach der Geburt gelingt am besten in der Kooperation von Jugendhilfe und Gesundheitssystem.

Bevor effiziente Kommunikationswege und Kooperationsstrukturen zwischen den Akteuren aufgebaut werden können, müssen Ressourcen ermittelt, Arbeitsweisen und Verantwortlichkeiten definiert, Motivationslagen identifiziert und bedarfsgerechte Angebote aufgebaut werden.

Am Ende soll ein funktionierendes Netzwerk „Frühe Hilfen“ vor Ort stehen, in dem betroffenen Familien und Fachleute zu einander treffen.



handeln


Handeln mit Herz und Engagement braucht Können.

Die Geburt eines Kindes fordert die Anpassungsleistung der Eltern heraus und konfrontiert sie mit ihren Grenzen. Psychische Störungen und soziale Belastung können die Folge sein.

Beziehungsfördende interaktionale Interventionen unterstützen den Übergang in die Elternschaft.